Zum 1. Juli hat die Bundesregierung – zunächst begrenzt bis zum 31. Dezember 2020 – die Mehrwertsteuer, unter anderem für Druckerzeugnisse, von 7 auf 5 Prozent gesenkt. Da uns durch die Corona-Krise in verschiedenen Bereichen zusätzliche Kosten entstanden sind – beispielsweise für die Rufumleitung unseres Alzheimer-Telefons ins Homeoffice der Beraterinnen und Berater – haben wir uns dazu entschlossen, die Bruttopreise unserer Broschüren beizubehalten. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Ratgeber für Angehörige und Profis

Frontotemporale Demenz - Krankheitsbild, Rechtsfragen, Hilfen für Angehörige

Die Frontotemporale Demenz (FTD) ist eine relativ seltene Form der Demenz, die oft schon vor dem 60. Lebensjahr auftritt. Sie wird, anders als die Alzheimer Demenz, durch den Untergang von Nervenzellen im Stirnhirn verursacht. Bei dieser Demenzform stehen Persönlich­keits­veränderungen und Verhaltens­störungen im Vordergrund, während Gedächtnisstörungen erst später auftreten. Die Betroffenen haben meist keine Krankheits­einsicht und es vergeht oft einige Zeit, bis eine genaue Diagnose gestellt wird.

Die Betroffenen sind häufig noch berufstätig, haben Familien mit schulpflichtigen Kindern und finanzielle Verpflichtungen. Für die Familien kann das Leben mit dem Erkrankten sehr anstrengend und belastend sein. Eine medikamentöse Therapie ist bisher nicht möglich. Doch es gibt Erfahrungen zum Umgang mit schwierigen Verhaltensweisen und Möglichkeiten ehrenamtliche und professionelle Unterstützung zu erhalten.

In der von der Ärztin Prof. Dr. Janine Diehl-Schmid (München) und der Rechtsanwältin Bärbel Schönhof verfassten Broschüre geht es um:

  • Krankheitsbild, Diagnose, Behandlung
  • Besondere Probleme der Angehörigen
  • Umgang mit schwierigen Verhaltensweisen
  • Entlastungsmöglichkeiten für Angehörige
  • Tipps von Angehörigen für Angehörige
  • Rechtliche Aspekte
  • Häufig gestellte Fragen
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